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Die Falschmelder. Eine kleine Antwort an Ditfurth, Stoodt und Co. zu den immer gleichen linksradikalen Internetkritiken wider die Freien Wähler" (einst Freie Wähler BFF") und meine Wenigkeit (2. Teil) - Die Falschmelder - Den Blick möchte ich in dieser Stellungnahme einmal auf die oben angesprochenen Kritiker und Denunzianten aus dem Bereich der radikalen Linken werfen, um zu zeigen, aus welcher Ecke die beschriebene Unbill" ihre Finger ausstreckt. - Jutta Ditfurth und ihre gescheiterte ÖkoLinX - Antirassistische Liste" Jutta Ditfurth, ehemals Bundesvorsitzende der Grünen", verließ ihre Partei nach dem Sieg der sogeannten Realos" (einer angeblichen Rechtsentwicklung") Anfang der 90er Jahre. 1991 gründete sie mit Freunden die linksradikale Gruppierung Ökologische Linke". Seit 2001 sitzt sie als Stadtverordnete der Wählervereinigung ÖkoLinX - Antirassistische Liste" im Frankfurter Römer und ist dort vor allem nur durch Pöbeleien aufgefallen. Politisch hat ihr das wenig gebracht. Sie stagnierte bei der Kommunalwahl 2006 mit ihrer Formation ÖkoLinX" bei 0,9 Prozent - das linksradikale Wählerpotential der Stadt scheint damit ausgeschöpft. Ditfurth war immer für deftige Äußerungen bekannt und wurde deshalb ein Hätschelkind von sensationsgierigen Medien. Auf der Webseite www.anthroposophy.com/aktuelles/dossierbierl.html findet man folgende interessante Details zum politischen Lebenslauf Ditfurths und ihres Experiments ÖkoLinX": Die kommunistischen Kader bildeten daraufhin die `Ökologische Linke´. Führend bei dieser Gründung waren die `leninistisch-stalinistische Fundamentalistin´ Ditfurth , Peter Bierl und die Hamburger Aktivisten des »Kommunistischen Bundes«, Thomas Ebermann und Rainer Trampert. ( ) Gegenwärtig ist die linksextremistische Splittergruppe in Berlin, Frankfurt/Main, München und Leipzig, seit Herbst 1998 auch in Wien und Vorarlberg aktiv. Sie versteht sich als `antifaschistische Gegenmacht´, als `einzige noch bestehende ... linksradikal-antiautoritäre Organisation´. Linke Politik betrachtet sie als `Angriff auf das System´. Die ÖKOLI glaubt `in der Tradition der kulturellen Moderne und Aufklärung´ zu stehen und `ein säkulares, rationales Weltbild´ zu vertreten. Mit `vormodernem Naturromantiszismus oder Esoterik-Wahn´ will sie nichts zu tun haben. Angestrebt wird die `klassenlose Weltgesellschaft´. Gegen `Staat, Nation und Volk´ wird `radikale Opposition´ betrieben. Der `antinationale´ Kampf geht `gegen die Mitte der Gesellschaft´. Die von der ÖKOLI verbreiteten Flugblätter zeichnen sich durch eine kriegerische Sprache aus. Sie zeugen von einem sektenartig geschlossenen, von der Wirklichkeit weitgehend abgeschotteten orthodox marxistischen Welt- und Geschichtsbild. Nicht nur der Jargon, auch die inhaltliche Argumentation weist die Gruppe als marxistische Politsekte aus. Der Anschlag auf das WTC vom 11. September 2001 etwa wird marxistisch `erklärt´. Er sei nicht auf islamistischen Terrorismus zurückzuführen, sondern auf `Verteilungskämpfe von Kapitalfraktionen´. Auch die Ausbreitung der AIDS-Pandemie im südlichen Afrika, ja selbst die Todesopfer von `Naturkatastrophen´ gehen auf `kapitalistische Ursachen´ zurück. ( ) Zwar genießt die ÖKOLI in Deutschland Parteienstatus, sie tritt jedoch - abgesehen von Frankfurt/Main - nicht zu Wahlen an. In Frankfurt beteiligte sie sich mit Jutta Ditfurth als Spitzenkandidatin mehrfach an Kommunalwahlen. Im Jahr 1993 in einer Listenverbindung mit der PDS, im März 2001 als `Ökolinx - Antirassistische Liste´ zusammen mit dem ehemaligen PDS-Bundesvorstandsmitglied und KPD/ML-Kader José del Pozzo. Im Wahlkampfmanifest behauptete das Bündnis, `Rassismus und Antisemitismus, die Ideologie von der angeblichen Überlegenheit mancher Menschen und der vermeintlichen Minderwertigkeit anderer´ durchdringe `die bundesdeutsche Gesellschaft´. Der hessische Verfassungsschutzbericht führte die Wahlformation als linksextreme Gruppierung auf. Ihr gesellten sich Ende 2000 vier Frankfurter PDS-Funktionäre hinzu, die sich von der PDS wegen ihres `unsäglichen Rassismus´ und Nationalismus abwandten. Die ÖKOLI steht der parlamentarischen Demokratie im Prinzip feindselig gegenüber. Ditfurth träumt von einer `neuen APO´. `Wir verstehen uns als Teil der außerparlamentarischen gesellschaftlichen Opposition´, verkündet der Gründungsbeschluß im Jahr 1991. Die Parlamente sind jedoch wegen ihrer Infrastruktur interessant, da sie eine Plattform für die eigene Agitation bieten. Der BundessprecherInnenrat rechtfertigte die Beteiligung an den Frankfurter Kommunalwahlen mit der Aussicht, `in den Parlamenten Infrastrukturstützpunkte für linke Bewegungen zu schaffen´. Jutta Ditfurth und Peter Bierl redigieren die Zeitschrift `ÖkolinX´, die auf dem Titelblatt den schwarz-roten Stern, das Symbol des Anarchismus trägt. Hier breitet Bierl in zahlreichen Aufsätzen seine antistaatliche, antinationale Ideologie aus, indem er ausgiebig aus befreundeten linksextremistischen Zeitschriften zitiert. Seinem radikalen Antinationalismus liegt ein völlig überzogener und bis ins Groteske überspitzter Rassismus-Begriff zugrunde. In seinem Kampf gegen `nationale Wahnvorstellungen´ leugnet er nicht nur die Existenz des deutschen Volkes, das er stets in Anführungszeichen setzt und als `Konstrukt´ bezeichnet, er spricht sich generell gegen die Existenz von Völkern aus. Der Bundesregierung und den bürgerlichen Medien Deutschlands wirft er vor, sie hätten in ihrer Jugoslawienpolitik Anfang 1990 `völkisch´ argumentiert. Bierl beklagt sich über die `rassistische Politik der nationalen Einheitsfront aus CDU/CSU, FDP, SPD und Grünen´ und fordert die `Zerschlagung´ aller `völkisch-nationalistischen Organisationen´. Die Begriffe `völkisch´, `faschistisch´ und `konservativ´ sind für ihn Synonyme. Die CDU beschimpft er als `Nachfolger der Nazis´ und verkündet, Gefängnis sei für `nationale Überzeugungstäter´ eine `offensichtlich zu milde Strafe´. `Rassismus´ und `Ökologie´ werden für den `antikapitalistischen Kampf´ instrumentalisiert." Ditfurths positives Verhältnis zu politischer Gewalt und Psychoterror gegen Andersdenkende ist sattsam bekannt. Beispielsweise 2001 verlautbarte sie anlässlich eines 4. Antirassistischen Grenzcamps" von Autonomen" in Frankfurt, dass für sie das Grenzcamp die beste politische Veranstaltung seit Jahren" gewesen wäre. Aus den Reihen der Grenzcamp"-Teilnehmer war es unter anderem zu zahlreichen Verkehrsblockaden, Sachbeschädigungen und auch Körperverletzungen gekommen. Für Ditfurth ist also so ziemlich jeder ein Rassist" oder Faschist", der nicht ihre Meinung teilt. In zahlreichen ihrer Parlamentsreden geißelte sie denn auch mich gebetsmühlenartig als rechtsradikal" oder gar als Anhänger antisemitischer Ideologie". Ihre ständig gleichlautenden Angriffe, auch wenn dies überhaupt nichts mehr mit dem Thema der jeweiligen Parlamentsdebatten zu tun hatte, offenbarten einmal mehr, dass diese Frau massive Probleme (und diese nicht nur mit meiner Person) haben muß. Die Stadtverordneten jedenfalls stöhnten jedes Mal gelangweilt auf, wenn Ditfurth wieder einmal und fast autistisch zu ihren sattsam bekannten Verbalattacken ansetzte. Diesen Attacken kann man rational auch kaum etwas entgegen setzen kann, da sie sich in einem Paralleluniversum abspielen. Ein Hauptanlaß für Ditfurths Angriffe war das Engagement des BFF für ein würdiges Gedenken an die Opfer des Bombenkrieges in Frankfurt. Hierzu nur ein Beispiel zum Weltbild dieser Dame: Am 26.2.2004 verlautbarte Ditfurth ihr schlichtes und schwarz-weiß gestricktes Geschichtsbild in einer Pressemitteilung (nachlesbar bei www.trend.infopartisan.net/) Der deutschnationale Stadtverordnete Wolfgang Hübner hat beantragt, am 2. März eine Gedenkstunde anlässlich der alliierten Bombenangriffe auszurichten. Er möge vor Scham in den Erdboden versinken! Welchen Maßstab hat Herr Hübner? Nur noch den des völkisch besessenen Deutschen! Diesen lächerlichen Zufall, dass er als Deutscher geboren wurde, nimmt er als hohes, gleichsam göttliches Schicksal, das sein Leben und Denken in allerengsten mentalen Grenzen hält. Was für ein Mensch wäre Wolfgang Hübner, wäre er als Sinto geboren oder als Sohn einer jüdischen Familie? Darüber mag er selbst nachdenken. Nach den Luftangriffen alliierter Bomber vom 18. und 22. März 1944 war ein grosser Teil der Altstadt Frankfurts vernichtet. »Die alten Fachwerkhäuser sind zu Asche verbrannt« heisst es in Berichten. Zu Asche verbrannt waren auch Menschen - diejenigen FrankfurterInnen, die den faschistischen FrankfurterInnen zu jüdisch, zu behindert, zu kommunistisch, zu schwul, zu sehr »Zigeuner«, zu widerständig und zu minderwertig waren. In der Nacht vom 22. März 1944 verbrannten auch Häuser, in denen habgierig den Deportierten geraubte Güter standen: Kunstschätze und Haushaltswaren. Es verbrannten Häuser von FrankfurterInnen, o die Hitler zugejubelt, o die den Angriff auf Polen gefeiert, o auf Juden gespuckt und ihre Wohnungen geplündert haben und o die Widerstandskämpfer denunziert hatten. Es verbrannten Häuser von Deutschen, denen es scheissegal war, dass die deutsche Wehrmacht seit Jahren eine Blutspur durch Europa zog. Dass die Fleckfieberexperimente in Buchenwald, die Vergasungen in Auschwitz, die Massaker an italienischen, griechischen, polnischen PartisanInnen, das Wüten in der Sowjetunion, das Abknallen von Flüchtlingen in den Pyrenäen, die Folter in französischen KZs, FrankfurterInnen gleichgültig war, dass ihnen gleichgültig war, was anderen Menschen passierte, solange es ihnen selbst nur gut ging, solange sie davon profitierten - durch Arbeitsplätze oder Rüstungsaufträge. Denn der Krieg und der Massenmord und der Raub in Europa war auch ein furchtbar gutes Geschäft für die Deutschen. ( ) Ein in der Illegalität überlebender Jude antwortete einem Reporter auf die Frage, wie er die anglo-amerikanischen Angriffe erlebt hat: »Als die Bomber über Berlin ihre Bomben abwarfen - wir konnten das von unserer illegalen Bleibe in der Nähe von Berlin beobachten -, schrie meine Mutter in den nächtlichen und surrenden Himmel hinein: 'Gebt ihnen mehr, gebt ihnen noch mehr'.« Die alliierten Luftangriffe - auch die am 22. März 1944 auf Frankfurt am Main - waren eine gerechte Strafe für die Deutschen und es gibt viele Anhaltspunkte dafür, dass sie halfen, den Krieg zu beenden." Ditfurths hier geübte Geschichtsdarstellung ist von einem einseitig deutschfeindlichen Bild geprägt, das menschliches Mitgefühl und Trauer streng nach Völkern und Rassen selektiert. Platz für die Trauer von Deutschen für Deutsche ist dabei nicht vorhanden. Statt dessen werden sogar Bombenangriffe auf Frauen und Kinder, die heutzutage in der Geschichtswissenschaft keinerlei Rechtfertigung mehr finden, offen gutgeheißen. Ich bezeichnete deshalb Ditfurth damals in einer Stellungnahme als Befürworterin der Todesstrafe". Diese Einschätzung besteht fort. - Pfarrer Hans Christoph Stoodt und seine zwielichtige Anti-Nazi-Koordination" Die meisten Angriffe wider mich und das BFF kommen aus der Ecke der selbsternannten Anti-Nazi-Koordination" um den skandalträchtigen Hans Christoph Stoodt. Die "Anti-Nazi-Koordination" ist ein selbsternanntes Bündnis diverser linker Gruppierungen um den als Sprecher fungierenden ehemaligen evangelischen Pfarrer der Frankfurter Katharinenkirche Hans Christoph Stoodt. Über Hinterleute und Mitglieder dieses Aktionsbündnisses, das sich keinesfalls auf Aktionen gegen unmittelbaren "Naziterror" beschränkt, herrscht offiziell Schweigen. Es existieren kaum öffentlich zugängliche Informationen zu den inneren Strukturen dieser dubiosen Formation. Statt dessen werden aus der Deckung heraus immer mal wieder Negativmeldungen und Minikampagnen gegen politisch Unliebsame gestartet. Offizielle Texte von Stoodt und der "Anti-Nazi-Koordination" werden auf der Internet-Seite "Frankfurter Info Online Version" veröffentlicht. Seine Verlautbarungen unterzeichnete Stoodt dabei unter anderem durch die Floskel "Mit antifaschistischen Grüßen". Das "Frankfurter Info" zeigt in seiner Postanschrift den Vermerk "c/o GNN-Verlag, Frankfurt". Die GNN-Verlage in verschiedensten Städten verstehen sich selber als ein "Netzwerk gleichberechtigt zusammenarbeitender antifaschistischer Verlage mit jeweils eigenen regionalen Schwerpunkten", deren Ziel es sei, "emanzipatorische" und "antiimperialistische" Literatur verbreiten. Jahrelang arbeitete Stoodt als Pfarrer in der Frankfurter Katharinenkirche. Doch Stoodt ist ein seltsamer Geistlicher, dessen Interesse weniger an Versöhnung und Seelenheil liegt, als an politischer Ausgrenzung von Andersdenkenden. Von Bergpredigt ist bei ihm keine Spur, vielmehr scheint er sich in der Rolle des linken Agitators und Aufwieglers zu gefallen. Dabei säumen mehrere Skandale seinen politischen Weg. 2004 etwa kam es zu Kritik von aufmerksamen Bürgern und jüdischen Protesten, weil Stoodt in der Katharinenkirche eine Ausstellung zum Palästinakonflikt ermöglicht hat, in der unter anderem israelische Soldaten in einseitig negativem Licht dargestellt wurden. Stoodt wurden intellektuell verbrämter Antisemitismus" und totalitäre" Absichten vorgeworfen. Ebenfalls 2004 veranstaltete Stoodts Anti Nazi Koordination" zur sogenannten Homann-Debatte" eine Podiumsdiskussion mit dem altmarxistischen Hochschullehrer Reinhard Kühnl und Vertretern der autonomen Antifa Frankfurt". 2007 verlautbarte Stoodt angesichts einer NPD-Demonstration Ich möchte nicht in einer Stadt leben, durch die 2000 Nazis laufen dürfen." Nun muß man keinesfalls die Ziele der NPD gutheißen, kann seinen Unmut über diese Partei kundtun, um dennoch anzuerkennen, dass eine vom Rechtsstaat genehmigte Demonstration nun einmal juristisch akzeptiert werden muß. Das sehen autonome" Antifa"-Gruppen ganz anders, die im Vorfeld der Demonstration erklärten, den Aufmarsch der NPD mit allen Mitteln" und auf allen Ebenen" verhindern zu wollen. Dies ist ganz klar als ein Bekenntnis zu Gewalt und illegalen Methoden zu verstehen. Zu alledem erklärte der Stoodt, der die Anti-NPD-Proteste koordiniert, nur, dass er keinen Anlaß sähe, sich von außen eine Gewaltdiskussion aufdrücken zu lassen. Bestimmte Formen des zivilen Ungehorsams wurden von ihm zudem offen befürwortet. Ein seltsamer Kirchenmann, der offen mit Linksradikalen kungelt und diese in Schutz nimmt. Zu seinem Weltbild, in dem er mit "Rassismus"-Vorwürfen gerne nur so um sich wirft, können Sie HIER eine Analyse und Interpretation lesen. Irgendwann musste die evangelische Kirche diesem Treiben in der Innenstadt auch ein Ende setzen. Der zwielichtige Gottesmann Stoodt ist deshalb heute nicht mehr für die Katharinenkirche zuständig, sondern fungiert mittlerweile nur noch als Theologie-Lehrer an einer Berufsschule. Ob er wirklich als Pädagoge für junge Menschen charakterlich geeignet ist, darf allerdings zumindest in Frage gestellt werden. Wenig erfährt man auch über Stoodts Mitstreiter, die Organisationsstruktur der von ihm angeführten Anti-Nazi-Koordination" ist alles andere als transparent. Gemeinsame Aufrufe mit ihm unterzeichneten folgende Gefolgsleute, die stets als Sprecher" der Gruppierung tituliert wurden: - Katinka Poensgen Poensgen fungiert als Vertrauensperson bei der IG Metall Frankfurt und ist sehr aktiv in der Organisation linker Straßendemonstrationen. Ihre Postings auf der Internet-Seite "Frankfurter Info Online Version" unterzeichnet sie offenbar gerne mit antifaschistischen Grüßen". - Marie-Luise Leberke Die in Nordhausen aufgewachsene Seniorin hat innerhalb der Koordination die skurrile Untergruppierung Großmütter und Großväter gegen Faschismus" initiiert. - Klaus Willkomm-Wiemer Willkomm-Wiener stammt aus der WASG und ist Gewerkschaftssekretär der IG Metall in Frankfurt. 2002 warf er in einem Interview mit dem PDS-nahen, ehemaligen FDJ-Organ Junge Welt" Ministerpräsident Roland Koch vor, den Faschismus" zu verniedlichen". 2004 warf er dem damaligen SPD-Chef Franz Müntefering in einem offenen Brief vor, das deutsche Kapital" unverhältnismäßig zu schonen: Und diese Politik bedeutet weiter verstärkten Sozialabbau, Disziplinierung, Ausgrenzung nach innen und forcierte Vorbereitung künftiger Kriege nach außen!". Die SPD sei zum Erfüllungsgehilfen der deutschen Großkonzerne" geworden. - Klaus Jung Der im Seniorenarbeitskreis der IG Metall aktive Rentner Klaus Jung, verlautbarte 2007: Heute ist es notwendiger denn je, sich gegen die brutale, neoliberale Variante des (alten) Kapitalismus zu wehren. Auch als Rentner! Wenn ich sehe, dass sich Kolleginnen und Kollegen gegen die Profitlogik der Manager wehren, wenn Schüler und Studenten für bessere Bildungschancen auf die Straße gehen, wenn Menschen gegen Rassismus und für Frieden in der Welt kämpfen, will ich nicht als Zuschauer auf der Rentnerbank sitzen." - Die sogenannte Marketing- und Network-Expertin Karin Ruck. - Sonstige und Anhängsel Einige wenige Attacken, vor allem im Zusammenhang mit unserem Engagement gegen das Cross-Border-Leasing, kommen auch von diversen linksgerichteten Splittergruppen und Institutionen. Immer mal wieder versuchen sich zum Beispiel kleine Antifa"-Gruppierungen meist aufgehetzter Jugendlicher sinnlos zu profilieren, indem sie dümmliche Parolen wieder unsere Arbeit setzen. Beispielsweise 2005 verteilte ein Grüppchen Flugblätter gegen das BFF-Engagement zur Rekonstruktion der Frankfurter Altstadt. In diesem Protest gegen Heimattümelei" (der eigentlich das Geschäft von Großinvestoren erledigen möchte, ohne es zu merken) waren solche klugen" Sprüche zu lesen wie: frankfurt von der karte streichen - darmstadt muss bis giessen reichen!" Das Niveau disqualifiziert sich selber. Ebenso niveaulos präsentiert sich Die Linke" in Frankfurt, als der Zusammenschluß aus PDS und WASG. Diese verlautbart auf ihrer Webseite, ich würde mit der Frankfurter NPD eng zusammen arbeiten". Ja, diese Partei des rechten Randes sei mir bisweilen gar zu lasch". Nichts davon ist wahr, aber das hat bei der Linken" ja gute geschichtliche Tradition. Man braucht nur mal in einem Geschichtsbuch über die Propagandamethoden der SED ein wenig nachzulesen. So ist es eben alter Wein in neuen Schläuchen, der da dem unbedarften Wähler präsentiert werden soll - auch wenn Oskar Lafontaines Auftreten im offenen Widerspruch zu den eigentlichen Zielen der alten DKP- und PDS-Seilschaften steht. Während dem Streit um die Zusammenarbeit zwischen dem BFF und den Globalisierungskritikern von attac" tat sich besonders die Splittergruppe der Jungdemokraten/Junge Linke" hervor. Die "Jungdemokraten/Junge Linke" waren ehemals der Jugendverband der FDP, bis Ende der 60er Jahre marxistische APO-Kader die Organisation unterwanderten. FDP und "Jungdemokraten" trennten sich 1982 mit dem Regierungsantritt der christlich-liberalen Koalition gänzlich voneinander. 1992 vereinigte sich die Splittergruppe mit der in der DDR entstandenen Marxistischen Jugendvereinigung "Junge Linke" (MJV), was ihre politische Positionierung offenkundig werden ließ. Die Gruppierung versteht sich als "Jugendverband mit radikaldemokratischem und emanzipatorischem Selbstverständnis". "Emanzipation" dürfte dabei als Tarnwort für "Marxismus" interpretiert werden. Sie tritt für die "Demokratisierung aller Lebensbereiche", die "Überwindung der kapitalistischen Produktionsverhältnisse" und eine "Vergesellschaftung der Produktionsmittel" auf evolutionärem Weg ein. Während der Debatte um das Cross Border Leasing" tat sich auch die Ortsgruppe der Kader-Vereinigung "linksruck" hervor, die dem BFF gebetsmühlenartig "Rassismus" vorwarf. Gegen "Linksruck" werden massive Vorwürfe von Abtrünnigen des Netzwerks um den Frankfurter Sozialisten Volkhard Mosler, ein früheres Leitungsmitglied der "Sozialistischen Arbeitergruppe", erhoben. "Linksruck" verfüge demnach über undemokratische, hierarchische Befehls-, Kommando- und Handlungsstrukturen. Es herrsche enormer Gruppendruck und ein parasitäres Verhältnis zu den "Jungsozialisten". Im Auftrag dieser Gruppierung tat sich vor allem Stefanie Haenisch vom "Attac-Rat" besonders hervor. Haenisch war von 1967 bis 1969 Mitglied im SDS, danach bis 1994 Mitglied der trotzkistischen "Sozialistischen Arbeitergruppe" (SAG), bevor sie bei "Linksruck" einstieg. In einem Aufsatz zur Aktualität der Analysen der 68er-Bewegung erklärte Haenisch unlängst: "Erneut stehen wir am Beginn einer Periode der Unruhe und Revolte. Deswegen kommt es darauf an, aus Erfahrungen der sozialistischen und Arbeiterbewegung zu lernen, auch aus denen von 1968. Und nicht auf das Gerede vom Scheitern hereinzufallen." Als Haupträdelsführer der Gegner des BFF während der Debatte um das Cross Border Leasing" trat ein Thomas Seibert von "medico international" auf. medico international" erscheint auf den ersten Blick als eine medizinische Hilfsorganisation. Der Schein trügt. Die maßgeblich von dem "Konkret"-Autor Hans Branscheidt beeinflußte Vereinigung versteht sich als strikt antikapitalistisch und "emanzipatorisch" (ein mittlerweile ja gerne gebrauchter Tarnbegriff für "marxistisch"). Die Grundthese der Vereinigung lautet, daß sich die "aus der kapitalistischen Aneignung des natürlichen und gesellschaftlichen Reichtums resultierende ungleiche Verteilung von Lebens- und Überlebensressourcen" in "typischen Krankheitsbildern" der Menschen niederschlage. Das meint übersetzt, daß die Menschen bei stärkerer sozialistischer Verteilung der Güter und Gleichheit der Lebensumstände seelisch und körperlich "gesunden" würden. In der Selbstdarstellung von medico international" heißt es dazu: "Die Hilfe, die medico leistet, ist mehr als die Bereitstellung von Hilfsgeldern in Notsituationen. (...) Internationale Netzwerke von lokalen Projektinitiativen, sozialen Bewegungen und NGOs konstituieren eine unabhängige Öffentlichkeit als Vorform einer längst nicht existierenden Weltzivilgesellschaft. Medico ist Teil solcher Netzwerke und arbeitet mit bei der Formulierung alternativer und emanzipatorischer Lebens- und Gesellschaftsentwürfe. Deren Durchsetzung erfordert den Aufbau außerinstitutioneller Gegenmacht ebenso wie die konsequente Nutzung von Spielräumen und Lücken in staatlichen und suprastaatlichen Institutionen. Innerhalb solcher Netzwerke, die fachliche Expertise versammeln, Konzepte entwickeln und mit internationalen Kampagnen für deren Umsetzung sorgen, sieht sich medico als ein Mitstreiter unter vielen anderen." In einem Interview mit der linksradikalen "Jungen Welt" vom 21. August erklärte Seibert zur Strategie seiner Gruppierung bei den "Globalisierungskritikern": "Wenn man über die grüne Partei etwas Positives sagen kann, dann, daß sie ihr Problem mit der rechten Ökologiekritik in den 80er Jahren unzweideutig gelöst und sich damals von den Springmanns, Gruhls und Mechtersheimers getrennt hat - auf Bundesebene (...) Ja. Attac ist jetzt an einem ähnlichen Punkt angelangt: klar zu machen, wohin die Reise geht. Deshalb muß man mit offenen Karten spielen, wozu gehört, deutlich zu sagen, daß wir nach links prinzipiell offen sind und nach rechts prinzipiell abschließen wollen. Das fängt mit lokalen Bündnissen an." Und als 2003 der umstrittene und apologetische Kommunismuskongreß im Frankfurter Mousonturm stattfand, stieß man im Programm rasch auf zwei Mitwirkende aus der Organisation medico international": Thomas Seibert und Joachim Hirsch. - Fazit - Zum Schluß sei als Fazit festgehalten: Es wäre ein Bärendienst, den die Freien Wähler" und ich dem Bürger erweisen würden, wenn wir uns von solcher linksradikalen Propaganda in irgendeiner Weise beeindrucken und beeinflussen ließen. Sie können sich also sicher sein, dass wir in unserem Engagement nicht locker lassen werden. Die Denunziationsversuche der oben beschriebenen Falschmelder werden also mit ihrer altbekannten Strategie nichts verändern und nichts erreichen. Soviel ist sicher. Dennoch wollte ich einmal die Zeit investieren, ausführlicher dazu Stellung zu nehmen. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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