|
Thema: Altstadt-Rekonstruktion PRESSEMITTEILUNG 75/2005 von Wolfgang Hübner (Freie Wähler - BFF) Frankfurt/Main, 18 August.2005 Planen & Bauen für Frankfurts Seele BFF-Antrag fordert historische Gestaltung städtischen Kernbereichs nach Abriss des Technischen Rathauses Ein aktueller Antrag der BFF-Fraktion bringt in die Diskussion um die künftige Gestaltung des historischen Bereichs mit dem zum Abriss bestimmten Technischen Rathaus einen neuen Akzent: Die Stadtverordneten und die Bürgerschaft sollen Magistrat und Investoren für einen städtebaulichen Brückenschlags zur Stadt- und Baugeschichte Frankfurts gewinnen. Dies würde den Wünschen und Hoffnungen vieler Frankfurter gerecht. Die Planung dieses zerbombten Bereichs der mittelalterlichen Vorkriegs-Altstadt soll sich in jeder Weise am Erscheinungsbild vor der Zerstörung orientieren: Wertvolle historische Gebäude im Bereich des ehemaligen Hühnermarktes" und des Krönungsweges" wie die Goldene Waage" oder das für Goethe so bedeutsame Haus der Tante Melber" sollen als architektonische Leitbauten rekonstruiert werden. Die künftige Straßen-/Gassenführung soll wieder dem über Jahrhunderte gewachsenem Vorbild entsprechen, die bebauten Parzellen an das kleinteilige historische Vorbild angelehnt und die Architektur der Vorkriegsbebauung optisch verpflichtet sein. Besonders der Platzcharakter des Hühnermarkts" mit dem Stoltze-Denkmal soll wieder rekonstruiert werden. Der BFF-Antrag ist keineswegs romantisch-nostalgisch motiviert. Vielmehr geht es darum: -Frankfurt an historisch traditionsreichstem Ort eine Stück seiner verlorenen Stadtseele zurück zu geben -für Bewohner wie Besucher eine besondere Attraktion zu schaffen -mit der historischen Neugestaltung und modernster Innenausstattung den Investoren eine sehr viel erfolgreichere Vermarktung von Geschäfts-, Büro- und Wohnraum als bei einer mehr oder weniger modern-auswechselbaren Gestaltung in Aussicht zu stellen Die Entscheidung über das künftige Gesicht dieses städtischen Herzstücks darf weder der Politik, Investoren, Stadtplanern noch den Architekten allein überlassen bleiben. Daran ändert auch der gegenwärtig noch laufende Architektenwettbewerb nichts. Denn bei dieser wichtigen Entscheidung muss und wird die Bürgerschaft mitreden - gewiss auch bei der Kommunalwahl am 26. März 2006: Die historische Lösung steht dann auch zur Entscheidung. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||