Hans Christoph Stoodt läuft endgültig geistig Amok

Dubiose Kampagne seiner „Anti-Nazi-Koordination" setzt Kritik an Islamismus mit „Rassismus" gleich

Hans Christoph Stoodt (einst Pfarrer an der Frankfurter Katharinenkirche, bis ihn die evangelische Kirchenleitung in den Schulbereich versetzte) gefällt sich seit Jahren als Wortführer der von ihm mitgegründeten „Anti-Nazi-Koordination" in Frankfurt am Main, einem untransparenten Zusammenschluß diverser linker Aktivisten.

Im November 2008 veröffentlichte Stoodt als Verfasser den Aufruf zu einer „Kampagne gegen anti-islamischen Rassismus in Frankfurt". Dieses Schriftstück ist aus zwei Gründen bemerkenswert

1. Weil es mehr oder minder offen zu Aktionen gegen Kritiker einer Islamisierung in Frankfurt (und auch in Deutschland generell) aufruft.
2. Weil es Einblicke in Denkstrukturen der hiesigen radikalen Linken offenbart.

Zuerst bemerkenswert ist, dass sich bei Stoodt der „Rassismus"-Begriff verselbständigt hat. Seit Jahren ist diese Tendenz bei der radikalen Linken feststellbar. Die denunziatorische Wirkung des Wortes „Rassist", die stets verschreckte Reaktionen hervorruft, hat sich offenbar für strategisch so günstig erwiesen, dass der „Rassismus"-Begriff mittlerweile auf fast jede Form einer Unterscheidung zwischen verschiedenen Menschengruppen angewendet wird - auch wenn es dabei gar nicht um irgendwelche Rassenfragen geht. Stoodt etwa kreiert nun einen „anti-islamischen Rassismus" und der verblüffte Leser erfährt auf diese Weise erstmals, dass es sich beim Islam offenbar nicht um eine Religion, sondern um eine Rasse handeln muß.

Und hierbei beißt sich die Katze in den Schwanz. Denn würde ein von ihm behaupteter „anti-islamischen Rassismus" wirklich noch ein solcher sein, wenn er ohnehin, wie behauptet, den „gesamten Bereich rassistischer Stimmungen in der Bevölkerung" anspräche? Ist man zum Beispiel noch „anti-islamischer Rassist", wenn man etwa Probleme mit Menschen anderer Hautfarbe hätte, diese aber zum Beispiel Christen wären? Ist man auch ein „Rassist", wenn man einen muslimischen Imam kritisiert, dieser aber von weißer Hautfarbe ist und blonde Haare hat? Und wie kann man dies alles miteinander verbinden? Stoodts Konstrukt gerät schnell ins Wanken, wenn man es hinterfragt.

Stoodt belässt es nicht beim „Rassismus"-Anwurf. Kritiker einer Islamisierung unserer Gesellschaft werden von ihm gar als „bundesweit besonders rasch wachsende Säule des Rechtsextremismus neben organisierten Nazis" eingestuft. Wieder ein Schlagwort („Rechtsextremismus"), das er in keiner Weise belegen kann, aber in agitatorischer Absicht in den Raum ruft.

Weiter behauptet Stoodt: „Anti-islamische RassistInnen negieren explizit jede Unterscheidung von Islamismus und Islam". Nicht allein, dass Stoodt mit dieser Äußerung sämtliche Islam-Kritiker über einen Kamm schert. Nicht allein, dass er selber ja faktisch nie wirkliche Unterscheidungen zwischen den von ihm regelmäßig kritisierten „Rassisten", „Rechtsextremisten" oder „Neonazis" vornimmt: Dies ist eine pauschale Behauptung, für die er keinen Beleg liefern kann.

Hinzu kommt das für „Antifaschisten" solchen Schlages typische Verschwörungsmodell. Islamkritiker, Neonazis und Rechtsintellektuelle würden „zugleich untereinander kommunizieren und (…) auch miteinander kooperieren". Indem man kritische Einwände gegen den Bau von Großmoscheen erhebe, würde man also versuchen, „den gesamten Bereich rassistischer Stimmungen in der Bevölkerung anzusprechen".

Stoodt unterstellt damit also der Bevölkerung unserer Stadt, in der viele kulturelle Gruppen zusammen leben, „rassistische Stimmungen".

Stoodt hat somit seinen Sündenbock gefunden. Es sind neben den „anti-islamischen Rassisten" weite Teile der Bevölkerung, die also gefälligst ruhig bleiben sollen, wenn sich ihr Lebensumfeld verändert.
Stoodt kennt offenbar kein Erbarmen, kein Verständnis für die deutsche Bevölkerung Frankfurts, wenn sie sich kritisch mit demographischen und religiösen Veränderungen ihres Wohnumfelds auseinander setzt. Der Begriff „Überfremdung" wird bei ihm nur in Anführungsstrichen erwähnt. Die Bürger würden sich nur „um ihre vermeintlich ihnen zustehende gesellschaftliche Dominanz sorgen", höhnt er. Geradezu höhnend lässt er sich auch über „den ganzen kleinbürgerlich-aggressiven Angstfrust `einheimischer´ EigenheimbesitzerInnen, die um den Wert ihres Eigentums (…) fürchten" aus.

Ein immanenter Wesenszug der radikalen Linken ist ihr Materialismus. Das heißt: Kulturelle Konflikte und Unterschiede werden meist geleugnet, alles auf ein Problem der richtigen Geldverteilung reduziert. So auch bei Stoodt, der hinter all den kulturellen Spannungen ebenfalls nur „soziale Konflikte" sehen will, die aber nun (natürlich ausschließlich) von den „anti-islamischen Rassisten" genutzt würden, um Unfrieden zu stiften.

Dabei wird offenbar: Stoodts primäres Ziel ist offenbar, das Projekt „multikulturelle Gesellschaft" weiterzutreiben, koste es was es wolle. Einwände, Bedenken, Lenkungsversuche und neue Ideen sollen niedergehalten werden. Deshalb seine verbalen Rundumschläge, deshalb sein bewusstes Schweigen zum Islamismus und dessen Gefahren. Kritik am Islamismus definiert Stoodt nämlich nur als „Projektionsfläche" einiger „Rassisten".

Hier offenbart sich die ganze Heuchelei des von Stoodt angeblich vertretenen Humanitarismus. Sexismus, Homophobie, Antisemitismus - alles scheint kein Problem, so lange es nur von Einwanderern vertreten wird, und diese weiterhin unkontrolliert und ohne effiziente Integration nach Frankfurt kommen.

Dahinter verbergen sich konkrete machtpolitische Absichten. Die radikale Linke versucht muslimische Menschen bewusst für ihre zwielichtigen politischen Absichten einzuspannen und zu nutzen. Stoodt spricht offen von der „Priorität unserer derzeitigen Bündnisgespräche auf solche mit MigrantInnenorganisationen". Dies werden zwar Illusionen der Linken bleiben, gleichwohl verbergen sich hinter solchen Strategien für die freiheitliche Entwicklung unserer Gesellschaft riskante Absichten.

Doch man kann Stoodts Doktrin auch einfach umdrehen. Er und seine „Anti-Nazi-Koordination" wären demnach selber „Rassisten". Es wären „antifaschistische Rassisten". Es wäre nämlich ein „Rassismus" gegen jene Bevölkerungsteile, die sich Sorgen um ihre kulturelle Zukunft und das soziale Gefüge unserer Stadt machen. Es wäre ein „Rassismus" gegen Menschen, die anderer Meinung als die radikale Linke sind und deshalb aus dem gesellschaftlichen Diskurs ausgegrenzt werden sollen - sei es durch Bloßstellung, sei es durch gewalttätige Übergriffe, wie sie aus den Reihen der „Antifaschisten" schon des öfteren zu beobachten waren.

Und Stoodt hat offenbar Angst, Angst, die ihm vermeintlich zustehende Dominanz im gesellschaftlichen Diskurs zu verlieren.

Den „antifaschistischen" Argumentationsmustern ist nämlich gemeinsam die Verschiebung von Gründen für gesellschaftliche Probleme auf die auszuschließenden „Anderen", ohne die es diese Probleme angeblich nicht gäbe. Regelmäßig sind bei Vertretern der radikalen Linken angebliche „Rassisten", „Rechtsextremisten" oder Nazis" schuld an den realen gesellschaftlichen Problemen unseres Staates. Regelmäßig funktioniert dies über das „Mittel der Zuschreibung", werden unbequemen Bürgern oder angeblichen „Rechten" pauschal alle negativen Charaktereigenschaften zugeschrieben, nur um sie mundtot zu machen. Hierzu gehören auch Verschwörungstheorien in allen Varianten. „Das ist ein Kern rassistischer Logik", erklärt Stoodt grundsätzlich zu dieser Denkweise, ohne zu ahnen, dass er von sich selber schreibt.

Stoodt gibt es offenbar also selber zu: „Antifaschismus" ist „Rassismus"!

Stoodt spricht verschleiernd davon, Kritiker der Islamisierung, Anhänger von „Rechtspopulismus" und sogar „gesellschaftliche Strömungen der `Mitte´" fortan „offen identifizieren" zu wollen. Er hat sich offenbar viel vorgenommen und er verschweigt dabei, dass solche Bloßstellung, die er als „offenes Identifizieren" verniedlicht, in der Vergangenheit oft zur Einschüchterung und zur Ermunterung von gewaltbereiten Jugendlichen diente.

Fazit: „Antifaschismus" ist „Rassismus"!

Es ist ein „Rassismus" gegen Deutsche
, „Rassismus" gegen bürgerliche Schichten, „Rassismus" gegen Menschen, die nach gesellschaftlichen Lösungen suchen, die den Linksradikalen nicht passen. Und dieser „Rassismus" im Kleid des Gutmenschentums funktioniert in der Bundesrepublik nun schon seit Jahrzehnten faktisch ungehindert. Immer ängstlicher und kastrierter wurde dadurch die Laufe der letzten Jahre die gesellschaftliche Debatte. Lange Listen gibt es mittlerweile von Menschen, die sich kritisch zu Fragen der Integration und dem Zustand unserer Nation äußerten, und die dann öffentlich bloßgestellt, beruflich gemobbt oder gar tätlich angegriffen wurden (vgl. Klaus J. Groth, Joachim Schäfer: Stigmatisiert, Unna 2003; vgl. Arne Hoffmann: Warum Hohmann geht und Friedmann bleibt, Schnellroda 2005). Oft ohne jede Öffentlichkeit, ohne dass die Medien dies maßgeblich publik gemacht hätten. Es ist ein „Rassismus" natürlich nur in Anführungsstrichen, selbstverständlich ohne jeden Rassenbezug, aber eben nach eigener „antifaschistischer" Interpretation.

Hans Christoph Stoodt ist einer derjenigen, die scheinbar darauf hoffen und zittern, dass die Machtverhältnisse des öffentlichen Diskurses möglichst so bleiben, wie sie bislang waren.

Dieser Gefallen wird ihm nicht getan werden.
Eine weitere kritische Stellungnahme zu Stoodts Aufruf findet sich hier:
http://dhimmiwatcher.wordpress.com/tag/hans-christoph-stoodt/
Und eine weitere Anekdote zu Stoodt. Am 26.2.2009 gab Stoodt der ehemaligen "FDJ"-Zeitung "Junge Welt" ein Interview, in dem er von dem Prozeß auf Unterlassung getätigter Äußerungen berichtete, den der ehemalige Bundesverteidigungsminister Hans Apel (SPD) gegen ihn angestrebt hatte. Als Spendenkonto zur Unterstützung Stoodts in dem Prozess wurde ein "Sonderkonto Willy van Ooyen, Stichwort: Apel ./. Stoodt" angegeben. Hier wird Stoodts politisches Umfeld offenbar. Van Ooyen fungierte als Spitzenkandidat und Fraktionschef der Partei "Die Linke" (ehemals PDS) für die hessische Landtagswahl, wo er vor allem mit markigen und beleidigenden Äußerungen auffiel. Von 1984 an hatte er bereits als Bundesgeschäftsführer der dubiosen "Deutschen Friedensunion" (DFU) fungiert, die einst viele Kommunisten und Sozialisten beherbergte, und die von der DDR-Führung als eine ihrer Lobbyorganisationen im Westen finanziert wurde.